Was macht ihr in den schwachen Monaten? Mein Weg aus dem Umsatz-Achterbahn-Modus
Zitat von Network Marketer am August 1, 2026, 12:45 p.m. UhrEin Thema, über das bei uns selten offen geredet wird, weil es nicht nach Erfolg klingt: die Monate, in denen wenig läuft. Jeder hat sie, und trotzdem tut man in Gesprächen gern so, als gäbe es nur die guten. Ich schreibe hier auf, was mir geholfen hat, damit das weniger wehtut.
Die schwachen Monate sind bei mir selten überraschend gekommen. Sommer, Feiertage, dazu Phasen, in denen zwei, drei aktive Leute im Team gleichzeitig weniger machen. Das Muster war eigentlich immer erkennbar. Was gefehlt hat, war ein Puffer, der davon unabhängig ist.
Mein erster Versuch war, in den guten Monaten einfach mehr zu sparen. Hat nicht funktioniert, und zwar aus einem simplen Grund: Wenn ein guter Monat kommt, fühlt sich das nach Bestätigung an, und man gönnt sich etwas oder investiert wieder in mehr Aktivität. Am Monatsende war regelmäßig nichts übrig, obwohl deutlich mehr reingekommen war.
Was funktioniert hat, ist eine feste Quote direkt bei Eingang. Ein prozentualer Anteil jeder Provision geht automatisch weg, bevor ich ihn sehe. In starken Monaten fließt automatisch mehr, in schwachen automatisch weniger, ohne dass ich jedes Mal neu entscheide.
Dieses Geld liegt nicht einfach herum, sondern geht in Dividendenwerte. Der Gedanke dahinter ist nicht, damit die schwachen Monate direkt auszugleichen, dafür sind die Beträge auf Jahre viel zu klein. Der Gedanke ist, dass etwas entsteht, das nicht von meiner Aktivität abhängt.
Die Auswahl habe ich mir mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz beigebracht, der unter dem Namen Dividenden Backpacker bekannt ist. Vorher hatte ich zwei Aktien gekauft, weil sie in einem Video erwähnt wurden, und das war keine Grundlage für irgendetwas.
Enthalten sind elf Module mit über 65 Lektionen bei einer Gesamtlaufzeit von mehr als elf Stunden. Es geht darum, Kandidaten zu finden, sie zu bewerten und Kauf- sowie Verkaufszeitpunkte festzulegen. Dazu kommt ein Newsroom-Zugang mit nachgereichtem Material. Einmal zahlen, danach fällt monatlich nichts an. Laut Anbieter waren bisher über 700 Teilnehmer dabei.
Für unser Umfeld halte ich einen Punkt aus dem Kurs für besonders relevant: die Warnung davor, sich von hohen Zahlen blenden zu lassen. Wir sind darauf trainiert, auf beeindruckende Ergebnisse zu reagieren. Bei Aktien ist eine auffällig hohe Ausschüttungsrendite oft ein Warnsignal statt einer Chance, weil sie meist daher rührt, dass der Kurs zuvor stark gefallen ist.
Was ich klar sagen will: Sicher ist hier nichts. Kurse fallen, teils erheblich und über längere Zeit. Eine Dividende ist keine Zusage, sondern wird jedes Jahr neu beschlossen und in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gekürzt. Genau dann, wenn im eigenen Geschäft ebenfalls weniger läuft. Wer sich darauf verlässt, hat im Ernstfall zwei Probleme gleichzeitig.
Der Ordnung halber: Ich bin am Umsatz beteiligt, wenn jemand über meinen Link kauft. Wer sich das anschauen will, findet sämtliche Kursinhalte beim Anbieter aufgeführt. Man findet den Kurs ohne Weiteres auch ohne meinen Link.
Was mir sonst noch bei den schwachen Monaten geholfen hat, hat mit Geld gar nichts zu tun: Ich plane sie inzwischen ein. Der Sommer wird schwach, das steht fest, also lege ich Aktivitäten, die sowieso liegenbleiben, bewusst dorthin. Das nimmt dem Ganzen den Charakter eines Misserfolgs.
Und ein Punkt, den ich unterschätzt hatte: Die Quote sollte klein genug sein, dass man sie auch in mageren Monaten durchhält. Ich habe mit einem zu hohen Anteil angefangen, ihn nach zwei Monaten wieder ausgesetzt und stand danach schlechter da als vorher. Lieber weniger und dafür dauerhaft.
Ein Punkt, den ich unterschätzt habe: Die schwachen Monate sind auch mental anstrengend, weil man in unserem Umfeld ständig von guten Zahlen liest. Mir hat es geholfen, mit zwei Leuten offen darüber zu reden. Es stellte sich heraus, dass es beiden genauso geht und dass niemand darüber schreibt.
Wie macht ihr das? Habt ihr eine feste Regel für das, was von den guten Monaten übrig bleibt? Und plant ihr die schwachen Phasen ein, oder trifft es euch jedes Jahr wieder unvorbereitet?
Ein Thema, über das bei uns selten offen geredet wird, weil es nicht nach Erfolg klingt: die Monate, in denen wenig läuft. Jeder hat sie, und trotzdem tut man in Gesprächen gern so, als gäbe es nur die guten. Ich schreibe hier auf, was mir geholfen hat, damit das weniger wehtut.
Die schwachen Monate sind bei mir selten überraschend gekommen. Sommer, Feiertage, dazu Phasen, in denen zwei, drei aktive Leute im Team gleichzeitig weniger machen. Das Muster war eigentlich immer erkennbar. Was gefehlt hat, war ein Puffer, der davon unabhängig ist.
Mein erster Versuch war, in den guten Monaten einfach mehr zu sparen. Hat nicht funktioniert, und zwar aus einem simplen Grund: Wenn ein guter Monat kommt, fühlt sich das nach Bestätigung an, und man gönnt sich etwas oder investiert wieder in mehr Aktivität. Am Monatsende war regelmäßig nichts übrig, obwohl deutlich mehr reingekommen war.
Was funktioniert hat, ist eine feste Quote direkt bei Eingang. Ein prozentualer Anteil jeder Provision geht automatisch weg, bevor ich ihn sehe. In starken Monaten fließt automatisch mehr, in schwachen automatisch weniger, ohne dass ich jedes Mal neu entscheide.
Dieses Geld liegt nicht einfach herum, sondern geht in Dividendenwerte. Der Gedanke dahinter ist nicht, damit die schwachen Monate direkt auszugleichen, dafür sind die Beträge auf Jahre viel zu klein. Der Gedanke ist, dass etwas entsteht, das nicht von meiner Aktivität abhängt.
Die Auswahl habe ich mir mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz beigebracht, der unter dem Namen Dividenden Backpacker bekannt ist. Vorher hatte ich zwei Aktien gekauft, weil sie in einem Video erwähnt wurden, und das war keine Grundlage für irgendetwas.
Enthalten sind elf Module mit über 65 Lektionen bei einer Gesamtlaufzeit von mehr als elf Stunden. Es geht darum, Kandidaten zu finden, sie zu bewerten und Kauf- sowie Verkaufszeitpunkte festzulegen. Dazu kommt ein Newsroom-Zugang mit nachgereichtem Material. Einmal zahlen, danach fällt monatlich nichts an. Laut Anbieter waren bisher über 700 Teilnehmer dabei.
Für unser Umfeld halte ich einen Punkt aus dem Kurs für besonders relevant: die Warnung davor, sich von hohen Zahlen blenden zu lassen. Wir sind darauf trainiert, auf beeindruckende Ergebnisse zu reagieren. Bei Aktien ist eine auffällig hohe Ausschüttungsrendite oft ein Warnsignal statt einer Chance, weil sie meist daher rührt, dass der Kurs zuvor stark gefallen ist.
Was ich klar sagen will: Sicher ist hier nichts. Kurse fallen, teils erheblich und über längere Zeit. Eine Dividende ist keine Zusage, sondern wird jedes Jahr neu beschlossen und in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gekürzt. Genau dann, wenn im eigenen Geschäft ebenfalls weniger läuft. Wer sich darauf verlässt, hat im Ernstfall zwei Probleme gleichzeitig.
Der Ordnung halber: Ich bin am Umsatz beteiligt, wenn jemand über meinen Link kauft. Wer sich das anschauen will, findet sämtliche Kursinhalte beim Anbieter aufgeführt. Man findet den Kurs ohne Weiteres auch ohne meinen Link.
Was mir sonst noch bei den schwachen Monaten geholfen hat, hat mit Geld gar nichts zu tun: Ich plane sie inzwischen ein. Der Sommer wird schwach, das steht fest, also lege ich Aktivitäten, die sowieso liegenbleiben, bewusst dorthin. Das nimmt dem Ganzen den Charakter eines Misserfolgs.
Und ein Punkt, den ich unterschätzt hatte: Die Quote sollte klein genug sein, dass man sie auch in mageren Monaten durchhält. Ich habe mit einem zu hohen Anteil angefangen, ihn nach zwei Monaten wieder ausgesetzt und stand danach schlechter da als vorher. Lieber weniger und dafür dauerhaft.
Ein Punkt, den ich unterschätzt habe: Die schwachen Monate sind auch mental anstrengend, weil man in unserem Umfeld ständig von guten Zahlen liest. Mir hat es geholfen, mit zwei Leuten offen darüber zu reden. Es stellte sich heraus, dass es beiden genauso geht und dass niemand darüber schreibt.
Wie macht ihr das? Habt ihr eine feste Regel für das, was von den guten Monaten übrig bleibt? Und plant ihr die schwachen Phasen ein, oder trifft es euch jedes Jahr wieder unvorbereitet?
